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  Saisonempfehlungen für JANUAR
 
  Gemüse im Januar – natürlich frisch vom Gärtner:
 
  Ackersalat (Feldsalat), Chicorée, Chinakohl, Knollensellerie, Kresse, Lauch (Porree), Rosenkohl, Rote Bete, Weiß-/Spitz- und Rotkohl und Wirsing.
 
  Weiter aktuell sind Grünkohl, Pastinaken, Schnittlauch, Schwarzwurzeln und Zwiebeln. Und natürlich gibt’s aus baden-württembergischem Anbau auch Möhren/Karotten, Radies und frische Kräuter.
 
  Schnittblumen für den Januar:
 
  Außer den ganzjährig verfügbaren Schnittblumen wie Gerbera, Nelken, Lilien und Rosen stehen uns im Januar insbesondere zur Auswahl:
Anemonen, Calla, Freesien, Hyazinthen, Iris, Mimosen, Narzissen und Tulpen.
 
  Die besondere Topfpflanzenempfehlung im Januar:
 

Alpenveilchen (Cyclamen), Azaleen, Orchideen und Primeln; außerdem Hyazinthen, Tulpen, Narzissen und Cinerarien.

 
  Tipps zur Zimmerpflanzen-Pflege im Winter
 
  • Alle Pflanzen möglichst nah ans Fenster rücken, damit sie genug Licht bekommen.
  • Bei kalten Steinfensterbänken oder Fußböden aus Stein ein Holzbrett oder Teppichboden unter den Topf legen.
  • Wärmeempfindliche Pflanzen (z.B. Efeu, Myrte, Azalee) ins kühle Schlafzimmer stellen oder aber nachts die Heizung drosseln.
  • Zugluft unbedingt vermeiden.
  • Wenn die Heizung die Luft austrocknet, sollten die Blätter (aber nicht die Blüten) häufig mit lauwarmem Wasser besprüht werden.
  • Für Pflanzen, die notgedrungen weiter innen im Raum stehen bleiben müssen, Kunstlicht installieren.
  • Gießen Sie in Maßen und prüfen Sie vorher, ob die Erde schon angetrocknet ist.
  • Pflanzen zur Ruhezeit im Winter nicht düngen.
  • Einmal wöchentlich die Pflanzen auf Schädlinge kontrollieren.
  Gehölze des Monats Januar:
 
  Einige winterblühende Gehölze zaubern einen Hauch von Vorfrühling in den Garten. Die gelben Blüten des Echten Jasmin (oder Winterjasmin) erinnern an die Forsythie. Als stark überhängender Busch mit grüner Rinde wird er besonders gerne an Mauerkronen zum Überhängen gepflanzt. Er liebt kalkhaltigen Boden und erträgt Sonne bis Halbschatten. Eher humose, durchlässige und leicht saure Böden bevorzugen die Zaubernüsse (Hamamelis). Sehr anspruchslos sind dagegen die Schneeballarten (Viburnum X bodnantense, Virburnum farreri), die bis ins Frühjahr hinein blühen, ebenso wie der heimische Haselstrauch mit seinen "Würstchen".
 
  Die Attraktivität dieser Gehölze lässt sich noch steigern durch eine Unterpflanzung mit Frühjahrsblühern wie z. B. Winterling, Schneeglöckchen und Wildtulpen. Gepflanzt werden kann immer, wenn der Boden nicht gefroren ist.
 
                - aus unserem Land aus Gärtnerhand -